Plastik vermeiden – Worauf sollte man achten?

Plastik ist aus unserem Alltag kaum wegzudenken. Egal ob Tüten im Supermarkt, Produktverpackungen oder als Bestandteil in Kosmetikprodukten, der Kunststoff umgibt uns in allen Sphären. Dabei ist er äußerst schädlich für die Umwelt und unsere Gesundheit.

Umso wichtiger ist es, dass wir unser Leben von dieser Substanz unabhängig machen. Es ist gar nicht so schwierig, einen Wandel zu vollziehen, schließlich können Sie ihren Plastikkonsum schon durch kleine Veränderungen drastisch reduzieren. An dieser Stelle haben wir für Sie die besten Tipps zusammengestellt, um dem schädlichen Kunststoff zu entsagen.

Stockfoto-ID: 17446 Copyright: cycreation/Bigstockphoto.com

Wichtig: Plastikmüll reduzieren und die Umwelt schützen
Stockfoto-ID: 17446 Copyright: cycreation/Bigstockphoto.com

1. Plastiktüten vermeiden

Im Supermarkt sind Plastiktüten nun nicht mehr kostenlos, und das ist auch gut so. Wie oft haben Sie weggeworfene Tüten schon auf der Straße liegen, durch die Luft fliegen oder im Meer landen sehen? Mittlerweile gibt es zahlreiche umweltfreundliche Alternativen zur Plastiktüte, um Ihre Einkäufe zu verpacken.

Bringen Sie einen Stoffbeutel mit zu Ihren Einkäufen, um nicht mehr auf Plastiktüten angewiesen sein zu müssen. So sparen Sie bei jedem Einkauf etwas Geld. Wer sogar eine kleine Sammlung an Stofftaschen hat, kann diese an verschiedenen Orten wie dem Auto, im Büro oder zu Hause aufbewahren. Auf diese Weise ist die umweltfreundliche Alternative stets griffbereit.

2. Umweltfreundlicher Lebensmittelkauf

Nicht nur im Hinblick auf Plastiktüten ist der Supermarkt ein Minenfeld des Kunststoffs. Auch eingeschweißtes Obst oder aufwendig verpackter Joghurt schadet der Umwelt so beträchtlich. Sie als Verbraucher können den Unterschied ausmachen, indem Sie zu Lebensmitteln greifen, die diese unnötigen Verpackungen schlicht nicht haben. Anstatt vier kleine Joghurtbecher aus Plastik zu kaufen, kommt man mit dem großen Pfandglasbehälter zudem noch weitaus günstiger weg. Wer Bioprodukte im Biomarkt kauft, kommt sogar gänzlich ohne Verpackung aus.

3. Kaffee und Plastik

Manche Menschen können ihren Morgen schlicht und einfach nicht ohne Kaffee bestreiten. Auch unterwegs bringt er den nötigen Koffeinschub vor der Arbeit. Möchten Sie dabei zudem noch umweltbewusst sein, verwenden Sie einen Einwegbecher und kommen so völlig ohne Kunststoff aus.
Ein eigener Thermobecher sorgt nicht nur für besseren Geschmack, er produziert auch keinerlei Müll.

4. Kinderspielzeug aus Plastik

Vor allem kleinere Kinder sind äußerst neugierig und erkunden ihre Umwelt mit all ihren Sinnen. Da kann es schonmal vorkommen, dass sie ihr Spielzeug in den Mund nehmen. Viele Gegenstände bestehen allerdings aus billigem Plastik und sind somit schadstoffbelastet. Sie sollten deshalb beim Kauf darauf achten, dass das Spielzeug Hinweise wie „PVC-frei“, „phtalatfrei“ oder „BPA-frei“ enthält.
Um auf Nummer sicher zu gehen, können Sie zu Holzspielzeug greifen. Dies ist ohnehin weitaus langlebiger.

5. Plastik und die Körperpflege

In unserem Badezimmer stapeln sich oftmals zahlreiche Flaschen, Tuben und Dosen. Auch hier können Sie den Anteil an Kunststoff mit einfachen Schritten reduzieren. Der Plastikspender am Waschbecken macht einem soliden Stück Seife Platz, Vorratspackungen reduzieren den Abfall, da der

6. Kochen statt Fertiggerichte

Fertiggerichte werden nicht nur aufwendig mit viel Plastik verpackt, sie sind für gewöhnlich eher ungesund und wenig schmackhaft. Die umweltfreundlichere Alternative ist es, Gericht selbst zuzubereiten. Mit etwas Übung schmeckt diese Wahl sogar spürbar besser als Fertigmahlzeiten aus dem Supermarkt.

7. Leitungswasser statt Mineralwasser

Das Wasser aus deutschen Leitungen gilt als eines der besten der Welt. Es unterliegt strengen Regularien, wird regelmäßig geprüft und schmeckt vielen Menschen sogar besser als in Flaschen abgefülltes Mineralwasser. Noch dazu ist es weitaus billiger als die Supermarktvariante, und, für diesen Artikel wohl am wichtigsten, kommt völlig ohne Plastik aus.

8. Auf Mikroplastik verzichten

Der Bund für Umwelt und Naturschutz hat eine Liste im Internet veröffentlicht, in der Produkte aufgeführt sind, die Mikroplastik enthalten. Dazu gehören unter anderem Duschgel und Pflegebäder, Sonnenmilch, Rasierschaum oder Lippenstift. Darüber hinaus sind Inhaltsstoffe wie Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyamid (PA) oder Polyethylenterephtalat (PET) Indizien dafür, dass ein Produkt Mikroplastik enthält.
Nicht zuletzt entsteht Mikroplastik dadurch, dass sich größere Mengen an Plastik zersetzen.

9. Bidet statt Toilettenpapier

Ein Bidet, also eine Po-Dusche, kommt gänzlich ohne Toilettenpapier aus. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern ist auch deutlich hygienischer und gründlicher. In Japan verfügen nahezu alle Haushalte über ein Bidet. So machen Sie das stille Örtchen zu einem müllfreien Ort.

10. Nein zu Strohhalmen aus Plastik

Immer mehr Restaurants, Bars und Cafés nehmen an der Bewegung gegen die Verwendung von Plastik-Strohhalmen teil. Auch Sie können den Unterschied ausmachen: Umweltfreundlichere Alternativen aus Bambus oder Glas produzieren nicht nur weniger Müll, sondern sind darüber hinaus wiederverwendbar.

11. Keine Alu-Folie mehr

Alu-Folie ist als Verpackungsmaterial äußerst beliebt, birgt aber zahlreiche Risiken für unsere Umwelt und Gesundheit. Es lässt sich kaum recyceln, da Aluminium nur schwer von anderen Stoffen getrennt werden kann. Zudem kann es das Nervensystem schädigen und den Knochenstoffwechsel beeinträchtigen. Bessere Alternativen sind Frischhaltetücher aus Bienenwachs, da sie sich mehrfach verwenden lassen und gesundheitlich harmlos sind.

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.